Vorteil 1: Alle Heizkostenabrechnungen in einer Software
Die meisten Hausverwaltungen arbeiten heute mit mehreren Messdienstleistern parallel. Unterschiedliche Onlineportale, unterschiedliche Ansprechpartner, unterschiedliche Abrechnungslogiken, unterschiedliche Zeitpläne. Jede Liegenschaft hat ihren eigenen Workflow, jede Anfrage muss in den richtigen Kanal. Das kostet Zeit, erzeugt Fehler und ist auf Dauer schlicht nicht skalierbar.
Wenn aber eine Hausverwaltung für ihre Selbstabrechnung mit Conlivo arbeitet, werden alle Heizkostenabrechnungen in einer einzigen Software erstellt, unabhängig davon, wo die Liegenschaft sitzt oder welche Zähler verbaut sind. Ein Portal, ein Workflow, ein Datenbestand. Was zuvor ein umständlicher Prozess mit mehreren Tools und Services war, wird so zu einem einfachen, internen Ablauf.
Der Effizienzgewinn aus dieser Vereinfachung der Prozesse ist in den meisten Portfolios der wirtschaftlich wichtigste Hebel, noch vor jedem zusätzlichen Honorar. Wenn Sie mal überschlagen, wie viel Zeit heute noch für die Koordination mit unterschiedlichen Dienstleisten verloren geht, kommen Sie sicher schnell auf erstaunliche Zahlen.
Vorteil 2: Heizkostenabrechnung auf Knopfdruck
Wer die Abrechnung heute auslagert, kennt die Wartezeiten bis zur fertigen Abrechnung. Nach Jahresende richtet sich der Zeitpunkt der fertigen Heizkostenabrechnung oft nach dem Zeitplan und der Verfügbarkeit des Dienstleisters. In dieser Zeit kann die Verwaltung weder die Jahresabrechnung finalisieren noch die Eigentümerversammlung verbindlich planen. Die Hausverwaltung muss ihren Kalender im Grunde nach dem Dienstleister ausrichten.
Wenn Hausverwaltungen die Heizkostenabrechnung mit Hilfe von moderner Software, wie der von Conlivo, selbst erstellen, dreht sich das Verhältnis jedoch um. Sobald die Verbrauchsdaten über das Conlivo-Gateway eingelaufen sind und die Kosten erfasst wurden, kann die Hausverwaltung die Heizkostenabrechnungen mithilfe der Software in Sekunden erstellen.
Konkret heißt das: Am ersten Januar des Jahres könnte die Hausverwaltung theoretisch um 10:00 Uhr die Jahresabrechnung anstoßen, um 10:30 Uhr wäre die Heizkostenabrechnung fertig, und um 11:00 Uhr könnte sie bereits die Einladung zur Eigentümerversammlung versenden.
Diese Zeitersparnis hat zwei positive Effekte. Operativ verkürzt sie die Jahresabrechnung erheblich. Und gegenüber den Eigentümern entsteht ein klarer Service-Vorteil: Wer die Abrechnung früher liefert, hebt sich vom Wettbewerb ab.
"Mit der Selbstabrechnung kann die Heizkostenabrechnung kann an einem Vormittag im eigenen Haus entstehen."
Vorteil 3: Aus einer Kostenposition wird ein Erlös
Der wirtschaftliche Vorteil der Selbstabrechnung ist greifbar. Genau die Leistung, die der Messdienstleister heute in Rechnung stellt und die über die Betriebskostenabrechnung an die Eigentümer weitergereicht wird, kann die Hausverwaltung in der Selbstabrechnung selbst gegenüber den Eigentümern abrechnen. Aus einer Position, die bisher der externe Dienstleister in Rechnung gestellt hat, wird jetzt eine Erlösposition der Verwaltung.
Ein Beispiel aus der Praxis: Angenommen, eine Hausverwaltung würde für die Heizkostenabrechnung 73 Euro netto pro Einheit berechnen. Bei einem Portfolio mit 1.250 Einheiten ergibt das einen jährlichen Hinzuverdienst von rund 91.250 Euro netto. Ohne zusätzliches Personal, ohne nennenswerten Mehraufwand im Tagesgeschäft – allein dadurch, dass die Leistung künftig im eigenen Haus erbracht und auch im eigenen Haus abgerechnet wird.
Interessant ist: Selbst ohne diesen Hinzuverdienst lohnt sich der Wechsel in den meisten Portfolios bereits über den reinen Effizienzgewinn. Der zusätzliche Erlös ist für viele Hausverwaltungen nicht das entscheidende Kriterium für den Wechsel, aber dennoch ein angenehmer Nebeneffekt der Selbstabrechnung.
"Wer die Abrechnung selbst erstellt, kann sie auch selbst in Rechnung stellen."
Vorteil 4: Volle Datenhoheit und Unabhängigkeit
Wenn Hausverwaltungen mit externen Messdienstleistern zusammenarbeiten liegt die Datenhoheit nur teilweise bei der Hausverwaltung. In der Praxis liegen die Verbrauchswerte, Nutzerhistorien und Abrechnungsdetails meist im System des Dienstleisters. Auskünfte und Auswertungen laufen dann über den Dienstleister, was zusätzliche Abstimmung erfordert. Und wer Daten über mehrere Liegenschaften vergleichen will, scheitert oft schon an unterschiedlichen Datenformaten.
Mit der Selbstabrechnung kehrt sich das um. Sämtliche abrechnungsrelevanten Daten liegen dann in der Conlivo-Software der Hausverwaltung, in einem einheitlichen Datenmodell, jederzeit zugänglich. Über die Schnittstellen zu den gängigen ERP- und CRM-Systemen, wie beispielsweise Domus, Aereon, Impower oder Easimo, fließen Stamm- und Nutzerdaten automatisch zwischen den Systemen. Doppelte Pflege entfällt, manuelle Synchronisation ebenfalls.
Dazu kommt ein Aspekt, der in der täglichen Praxis besonders schmerzt: die laufende Überwachung der Zähler. Im klassischen Modell fällt oft erst im Folgejahr auf, dass ein Zähler über Monate keine Daten gesendet hat. Wenn man die Heizkostenabrechnung an externe Dienstleister auslagert, fällt ein solcher Ausfall häufig erst bei der Abrechnungserstellung auf, sodass für den betroffenen Zeitraum geschätzt werden muss. In der Conlivo-Software werden sämtliche Zähler kontinuierlich überwacht. Fällt ein Gerät aus oder sendet es keine Werte mehr, sieht die Verwaltung das unterjährig und kann direkt reagieren.
"Datenhoheit entscheidet darüber, wer den Prozess steuert. Hausverwaltungen sollten vollen Zugriff auf ihre eigenen Daten haben."
Vorteil 5: Korrekturen sind jederzeit möglich
Ein Punkt, der in der Praxis regelmäßig unterschätzt wird, ist die Möglichkeit zur nachträglichen Korrektur. Im klassischen Modell ist eine Abrechnung, sobald sie vom Messdienstleister erstellt wurde, faktisch fixiert.
Stellt sich später heraus, dass ein Nutzerwechsel zu spät gemeldet wurde, oder korrigieren die Stadtwerke ein Jahr nach Versand die Brennstoffrechnung, beginnt ein zähes Verfahren: Anfrage stellen, warten, Korrektur beauftragen – oft mit zusätzlichen Kosten und langer Bearbeitungszeit.
In der Selbstabrechnung mit Conlivo ist das anders. Die betroffene Heizkostenabrechnung lässt sich in der Software jederzeit neu erzeugen, auch Jahre nach der ursprünglichen Erstellung. Ganz ohne externen Dienstleister, ohne Wartezeit und ohne zusätzliche Kosten.
Das gilt auch für strukturelle Fehler, die in der Praxis häufiger vorkommen, als man denkt. Muss etwa die Zuordnung eines Zählers zu einer Wohnung angepasst werden, lässt sich das in der Conlivo-Software mit zwei Klicks erledigen und die betroffenen Abrechnungen neu erzeugen.
Das ist eine technische Erleichterung und wirkt sich auch direkt auf die Servicequalität gegenüber den Eigentümern aus. Eine berechtigte Reklamation lässt sich in der Regel innerhalb von wenigen Minuten klären.
Die fünf Vorteile der Selbstabrechnung auf einen Blick
Die fünf Punkte greifen ineinander und verstärken sich gegenseitig. Effizienz, Geschwindigkeit, Hinzuverdienst, Datenhoheit und Korrigierbarkeit.
Welche dieser Vorteile für Ihre Verwaltung am stärksten wirken, hängt jedoch vom Portfolio ab. In manchen Häusern ist die Effizienzfrage entscheidend, weil heute mit vielen Dienstleistern parallel gearbeitet wird. In anderen ist der wirtschaftliche Hebel im Vordergrund. Die Bestandsanalyse, die Conlivo im Rahmen des kostenlosen Wechsel-Services durchführt, zeigt Ihnen für Ihr konkretes Portfolio, welche Effekte überwiegen und in welchen Liegenschaften der Wechsel sofort möglich ist.
Selbst-Test: Würden Sie von einer Selbstabrechnung profitieren?
Je mehr dieser Punkte auf Ihre Verwaltung zutreffen, desto größer ist in der Regel auch der wirtschaftliche Hebel der Selbstabrechnung.
Wenn Sie erwägen, Ihre Heizkosten in Zukunft selbst abzurechnen, sprechen Sie mich gerne an. Ich kann Sie dabei unterstützen, eine erste Bestandsanalyse zu erstellen. Sie beantwortet alle relevanten Fragen pro Liegenschaft. Der Service ist kostenfrei und verpflichtet natürlich nicht zu einer weiteren Zusammenarbeit. Meine Kontaktdaten finden Sie auf www.conlivo.de.

FAQ zur Selbstabrechnung der Heizkosten
Mit individueller Einschätzung zu Ihrem Portfolio.